Unter den zahlreichen Arten der andreonischen Ökosysteme haben sich im laufe der Zeit mehrere dominierende intelligente Spezies vervorgetan, die gemeinhin als Dominians bezeichnet werden. Diese bilden die spielbaren Spezies für ein klassischen Andreon-Abenteuer.

Die Stellari

Die anmutigen Stellari bewohnen die von leuchtenden Korallen bewachsene Region Luxmar. An Land bewegen sie sich zweibeinig fort, wohingegen sie in den aquatischen Bereichen voranrotieren. Stellari sind stolze Wesen und geübt darin die Klingen zu kreuzen – auch monströse Gegner können sie kaum in die Flucht schlagen. Fremden gegenüber haben sie ein offenes Herz, wenn auch von leicht überheblicher Natur.

Die Krebbl

Die mikroskopischen Krebbl sind reiselustige Inselkten, von Fingernagelgröße, die parasitär leben, indem sie ihre Opfer mit einem Stechrüssel steuern. Aufgrund von Vorurteilen gegenüber ihrer parasitären Natur gelten sie gemeinhin als ungebetene Gäste und sind nur in wenigen Abenteuergruppen vertreten.

Die Suluc

Das Volk der Suluc lebt in der Fungaria-Region, wo mächtige Pilzwälder aus allen Ecken und Enden sprießen. Sulucs sind freiheitsliebende Wesen mit einem mächtigen Ringelschwanz, der ihnen eine hüpfende Fortbewegung von Pilzkappe zu Pilzkappe ermöglicht. Ihre Handinnenflächen sind ebenfalls mit Ringeln versehen, die Stöße absorbieren und abfangen können. Gemeinhin gelten die Suluc als sehr spirituell, entspannt und mit sich im Reinen.

Die Limax

In den Gasfeldern der Region Nubia lebt das schleimige Volk der Limax. Diese Dominians ähneln den uns bekannten Schnecken. Ihr transparentes Haus beherbergt diverse Luftbläschen, in der allerlei Gase der Umgebung eingespeichert und veredelt werden. Diese chemischen Cocktails machen die Limax zu den begnadesten Heilern, aber auch Giftmischern ganz Andreons. Fremden gegenüber sind die lethargisch anmutenden Limax neutral eingestellt. Hüten sollte man sich jedoch vor spontanen Giftausstößen, auch wenn diese wohl nicht persönlich gemeint sind.

Die Aravoli

Die klitzekleinen Aravoli sind ein Volk von Luftschiffpiraten, die ihren Flugballon, der zugleich als Behausung dient, aus feiner Spinnseide gestalten. Sie leben in der Region Inania und gleiten dort auf den engmaschigen Luftströmungen durch die Gegend. Manche von ihnen haben sich zu großen Gemeinschaften zusammengefunden und gigantische Luftschiffstädte hervorgebracht, die tagtäglich in wilden Schlachten übereinander herfallen und um die wenigen Ressourcen in der Region konkurrieren. Zum Angriff nutzen sie Flugkörper aus Spinnseide, die sich am Ziel angekommen entfalten und große Schäden verusrsachen können. Fremden Spezies gegenüber sind die Aravoli selten feindlich gesinnt und vielmehr darauf aus mit ihren (teils erfundenen) Abenteuern anzugeben.

Die Crusoni

Die krustigen Crusoni bewohnen die Höhlenschächte der Region Anguluci. Viele Abschnitte dieser Ebenen sind mit gleißend hellen Leuchtkristallen bestückt, deren Schein fremde die Sicht umherstreifender Abenteurer blenden kann. An diese Umstände haben sich die Crusoni im Laufe der Evolution angepasst, indem sie ihre Umgebung statt mit Augen mit feinen Tastfühlern erkunden. Dies gelingt ihnen sogar während ihrer rollenden Fortbewegungsweise. Um die schmackhaften Kristalle ihrer Umgebung zu zermalmen, oder gar Feinde abzuwehren, nutzen die Krustentiere ihre mächtigen Druckwellen-erzeugenden Scheren. Trotz ihres imposanten Erscheinungsbildes sind die Crusoni als „sanfte Riesen“ anzusehen.

Die Cuteni

In den tiefsten Bereichen Andreons liegt die Region Harena. Hier türmen sich die feingeschliffenen „Abfälle“ der anderen Regionen zu riesigen Wüsten, die an ihrer Sandsturm-geplagten Oberfläche karg und leblos erscheinen. Im Inneren jedoch lebt das Volk der Cuteni, echsenartige Wesen, die mittels der Kapillarkräfte ihrer Haut den Sand und Staub in nächster Umgebung beeinflussen und ihrer großen aufsitzenden Sandrose einspeichern können. Dies machen sich die kreativen Bewohner zu nutze, um ihre Tunnelstädte zu errichten, die den Angriffen der monströsen Kreaturen dieser tiefen Ebenen standhalten können. Fremden gegenüber sind die Cuteni misstrauisch eingestellt, da sie in ihren Tunnelstädten so manche hinabgestürzten Schätze der oberen Schichten verbergen.