Andreon ist eine unterirdische Welt voller faszinierender Landschaften und komplexer Ökosysteme. Hier leben einige intelligente Spezies ähnlich den Völkern auf unserer Erde. Die von ihnen erforschten Bereich Andreons werden als Kernwelten bezeichnet.
Das dunstige Luxmar

Luxmar ist die flächenmäßig größte Region der Kernwelten. Die Höhlendecke hier ist von zahllosen Tropfsteinen besetzt. Von diesen rieseln beständig feinste Wasserpartikel gen Boden und speisen die Tümpel, Seen und natürlich auch den unendlichen Ozean Alteria. Außerdem bildet das feuchte Nass die Grundlage für das überleben der zahlreichen Leuchtkorallen, die gemeinschaftlich ein beachtliches Ökosystem aufspannen. Besondere Vorsicht ist zur Tsunamisaison geboten, deren geologischer Ursprung bis heute ungeklärt ist. Luxmar ist die Heimat der Stellari, stolzer Seesternfechter, die hier zur See stechen um allerlei Abenteuer zu erleben.
Das wuchernde Fungaria

Manche sehen in Fungaria ein dicht bewuchtertes Höhlensystem. Die hier lebenden Sulucs betrachten es jedoch mehr als einen großen leuchtenden Pilz-Organismus mit dem sie in Symbiose leben. Geographisch lässt sich Fungaria kaum definieren, da sich die pilzigen Gänge, Täler und Berge dieser Region ständig umzuformen scheinen. Wo gestern noch eine Abkürzung war liegt heute bereits eine Mauer und morgen ein tiefer Abgrund. Für Abenteurer gibt es hier jedenfalls immer etwas neues zu entdecken!
Das wabernde Nubia

Auf den ersten Blick erscheint Nubia kaum wie eine betretbare Region, sondern mehr wie der Himmel über unseren Köpfen. Viele der hier vorkommenden Gaswolken sind jedoch fest genug um auch die schwersten Gefährten zu tragen. In diesen bunten Gefilden dieser brodenden Chemieküche findet man die seltensten und wertvollsten Stoffe ganz Andreons. Doch Vorsicht. Viele der Vorkommen liegen am Rande der erforschten Bereiche und sind umgeben von toxischen, ätzenden oder gar explosiven Gasgemischen. Den trägen hier lebenden schneckenartigen Limax macht das aber kaum etwas aus, da sie gegen viele der Substanzen immun sind.
Das strahlende Anguluci

Anguluci beherbergt die hellsten bekannten Gebiet Andreons. Im Schein der hier vorkommenden Leuchtkristalle wachsen Pflanzen, die vereinzelt sogar dichte Urwälder ausbilden. Viele von ihnen haben den feinen Kristallstaub, der überall in der Umgebung zu finden ist in ihre Blätter aufgenommen, was diese zu scharfkanntigen Defensivwaffen macht. Fremden Abenteurern ist folgich größte Vorsicht geboten – ein falscher Tritt oder ein leichtsinniger Handgriff könnte tiefe Wunden mit sich bringen. Die hier lebenden Crusoni, deren Panzerheut sie vor jeglichen Schnittverletzungen bewahrt, sind davon jedoch eher unbeeindruckt. Was sie aber fürchten, ist eine sich ausbreitende Dunkelheit in den tieferen Schichten der Region, der sie einst den Namen Tenebris gaben. Kaum jemand hat sich in diese Gefilde gewagt und kehre lebendig ans Licht zurück. Sie alle berichten aber das selbe: Dort unten lebt etwas…
Das staubige Harena

Harena ist eine tief gelegene Region Andreons. An der lebensfeindlichen Oberfläche fegen Sandstürme alles Leben ins Jenseits, weswegen es kaum Berichte von mutigen Abenteurern dazu gibt. Im Inneren des Sandes existiert hingegen ein Ökosystem diverser grabender Spezies, die sich an den Abfällen anderer Regionen laben, die über verschiedene Verbindungstunnel hier ihr Ende finden. Weniger interessiert an den Abfällen und dafür mehr an verschwunden Schätzen und Relikten ist das hier lebende Volk der Cuteni, welchesin der Lage ist seine sandige Umgebung mittels Kapillarkräften ihrer Haut zu manipulieren. Die jüngsten Individuen, deren Ursprung komplett unklar ist, leben kriegerisch in kleinen Siedlungen nahe der Oberfläche, wohingehend die ältesten Bewohner friedlich in größeren Städten der tieferen Schichten hausen. Ab einer gewissen Tiefe sind jedoch keine Siedlungen mehr zu finden und es heißt wer den Weg weiter auf sich nehme kehre nie wieder nach oben zurück…
Das strömende Inania

Inania ist ein zentral gelegenes Höhlenlabyrinth Andreons. Aufgrund der feinen Druckunterschiede zwischen den verschiedenen Abschnitten haben sich hier mächtige Strömungswirbel – die sogenannten Vortices – herausgebildet, die widerum in ihrer Gesamtheit ein engmaschiges Netz an weitläufigen Luftströmungen antreiben. Diese Winde transportieren allerlei funkelnden licht-spenden Staub, Gesteinsbrocken, aber auch die diversen Bewohner der Region. Insgesamt gilt die Region als die ressourcenärmste ganz Andreons, was die kulturell fest verankerte Piraterie unter den hier lebenden Luftschiffpiraten der Aravoli erklärt. Das wohl ungeklärteste Rätsel dieser Region ist die „Abira“, das plötzliche Verschwinden von Objekten, Luftschiffen oder gar ganzer Luftschiffstädte.