Andreon wird von 3 großen Völkern besiedelt, wobei diese sich je nach Region optisch in Untergruppen aufteilen lassen. Alle eint jedoch, dass sie von Geburt an von einem Elementargleiter unterstützt werden.
Die Viriden

Die Viriden bevölkern die immergrünen Bereiche Andreons, sowie die Herbstlande. Ihre Körper sind von diversen Pflanzen überwuchert und farblich an ihre jeweilige Umgebung angepasst. Mittels dieser Pflanzenfasern können Viriden mit ihrer pflanzlichen Umgebung in Interaktion treten, was als „Wildlesen“ bezeichnet wird. Darüber können sie ihre Umgebung beeinflussen, Erinnerungen von Bäumen extrahieren oder über weite Strecken kommunizieren. All diese Techniken gelingen aber bei weitem nicht jedem und verlangen ein gewisses Talent und viel Übung. Darüber hinaus sind Viriden begabte Bogenschützen, jedoch aufgrund ihrer zarten Statur recht unbeholfen im Nahkampf. Dies gleichen sie durch ihren Begleiter aus, der aus Wurzeln, Ästen und weiteren gehärteten Pflanzenteilen besteht. Er eigent sich hervorrangend als Beschützer und unterstützt tatkräftig bei harter Wald- und Feldarbeit.
Die Esox

Die Esox bewohnen hauptsächlich die kleine Region Palmhain im Süden der Feuchtlande an der Küste der Saumsee. Eine kleine Gruppe siedelt aber auch an den Ufern des Tundersees im Norden der Frischlande, sowie in einer verstoßenen Kolonie in der düsteren Region Algensud. Sie alle eint eine tiefe Verbindung zum Wasser, in welchem sie problemlos atmen und sich elegant fortbewegen können. Esox sind in ganz Andreon als geübte Seefahrer bekannt, die sowohl die offene Saumsee als auch die Wässer der Lhyr durchstreifen. Im Kampf setzen sie scharfkantige Boomerang-Seesterne ein, die sie auch als massives Schild verwenden können. Darüber hinaus werden Flueliq von einem Wasserelementar begleitet, welches vor allem für seine Rolle im „Todestanz“ bekannt ist. Dabei vaporisiert sich das Elementar zu einem mächtigen Nebel, in welchem Feinde kaum noch etwas sehen können, während der Esox mit seinem mächtigen Seestern einen Kontrahenden nach dem anderen ausschaltet. Darüber hinaus besitzt der Geist mysteriöse Heilfähigkeiten, von denen viele noch nicht tiefer erforscht sind.
Die Venari

Die Venari bewohnen die zentrale gelegenen Sturmländer, die Steppenlande des Ostens, sowie die Staublande des Südens und die Wolkenstadt Suthea in den Feuchtlanden. Venari gelten als athletische Wesen, die weite Ebenen ohne zu Ermüden durchlaufen können. Viele von ihnen sind berühmte Abenteurer oder Jäger großer Kreaturen. Sie besitzen eine Passion für die Kunst des Anschleichens und den Kampf mit dem (Wurf-) Speer. Manche von ihnen treten im laufe ihres Lebens die große Reise an, eine Pilgerstrecke, die sie durch alle bewohnten Länder Andreons, sowie die unbewohnten Raulande führt. Diejenigen die diese Lange Reise unbeschadet überstehen weisen oft einen Hang zur Mystik und das Magische auf. Besonders begabte Heimkehrer erhalten schlussendlich zutritt zur magischen Stadt Suthea, die über den Feuchtlanden schwebt, um dort der Zauberhaften Akademie zu dienen. Die Venari werden von einem Windelementar begleitet, welches sich meist in Form einer Raubkatze zeigt. Dieses ist in der Lage messerscharf durch Gegner zu donnern, eignet sich aber auch als defensive Wand um Geschosse wegzupusten.






Haren
Die Haren sind Echsenwesen der Erdigen Ebene Andreons. Dort bewohnen sie sowohl die Stein-, Sand-, als auch Schlammwüstenbereiche. Ihre Haut ist von feinen Dornen besetzt, die in ihrer Gesamtheit mächtige Kapillarkräfte aufbauen. Mittels dieser können sie Sand, Schutt, oder Schlamm der Umgebung formen und sowohl für Alltägliches, als auch zur Verteidigung nutzen. Außerdem sind sie in der Lage geringe Mengen Material in ihrem fein-gefurchten Segel zu speichern und mit sich auf Reisen zu nehmen.

Ardea
Die Ardea sind einsame Wesen der Passlande. Dort schweben sie gerne in der schwachen Thermik über eisige Gletscherseen auf der Suche nach kleinen Amphibien. Man sagt ihre Flügelschläge vertreiben den Rulandir (einen mächtigen monatelangen Wintersturm) und leiten den Frühling ein.

Die Ender
Die Ender sind Bewohner der Verschwundenen Ebene. Diese Amphibien sind mit elektrischen Flagellen besetzt, mit deren Hilfe sie ganze Tümpel grillen können.




Carnivir
Die Carnivir sind diverse Pflanzenspezies, die im Laufe der Evolution beachtliches geleistet haben. Ihr Gesamtbild ähnelt dem Aufbau eines menschlichen Körpers, der aus einzelnen fleischfressenden Pflanzen zusammengesetzt wurde. Gesteuert wird dieses Konstrukt durch ein zusammenhängendes Gehirn, welches am Körper in einem Samen versteckt wird. Verstirbt ein Carnivir, so wird eine neuer Körper aus dem Samen gebildet.

Aerach
Die Aerach sind sehr kleine Spinnenwesen, die sich im Jugendalter in mühsamer Feinarbeit einen Wohnballon aus Spinnseide weben. Mit diesem gehen sie anschließend auf Reisen durch ganz Andreon, weswegen sie alle Ebenen ihr Zuhause nennen. Manche von ihnen leben in großen Verbünden und haben im Laufe der Zeit gemeinschaftlich große Seidenballonstädte erschaffen.

Cantis

Cantis sind gefräßige Wesen, die die Ozeanische Ebene bewohnen. Ihre Scheren sind in der Lage unter Wasser tödliche Druckwellen zu erzeugen. An Land sind die Tiere bis auf ihren Rückenpanzer wehrlos und schreckhaft. Sowohl bei der Beutejagd unter Wasser, als auch beim vorsichtigen Voranschreiten an Land helfen den Cantis ihre langen Fühler, mit der sie oft dutzende Meter weit ihre Umgebung abtasten können.

Myxcy
Myxcy sind ahnenalte Bewohner der Herbstlichen Ebene. Diese Schneckenartigen Wesen leben von Geburt an in Symbiose mit einem Schleimpilzgeflecht, welches sie ihr Leben lang begleitet. Dieses bewegliche Geflecht ermöglicht es einem Myxcy sich mit seiner pflanzlichen Umgebung zu verbinden. Dabei können Myxcy die Geheimnisse und alten Stimmen eines Ortes erhören, Botschaften durch den Wald schicken, oder diesen um Hilfe bitten.
